Tarifvertragsgesetz leicht erklärt

Es ist wichtig zu beachten, dass nach Abschluss einer KBA sowohl der Arbeitgeber als auch die Gewerkschaft verpflichtet sind, sich an diese Vereinbarung zu halten. Daher sollte ein Arbeitgeber vor der Teilnahme an den Tarifverhandlungen Rechtsbeistand behalten. Die American Federation of Labor wurde 1886 gegründet und bot einer Vielzahl von Arbeitern beispiellose Verhandlungsbefugnisse. [15] Das Railway Labor Act (1926) verpflichtete die Arbeitgeber, kollektiv mit Gewerkschaften zu verhandeln. Ich glaube, dass das Verhandlungsverhältnis zwischen einem Arbeitgeber und einer Gewerkschaft besteht, insbesondere nicht * den Arbeitnehmern, die stattdessen ihre Verhandlungsrechte “vertragen”, mit der Gewerkschaft. Die Arbeitnehmer bekommen eigentlich keinen Vertrag mit ihrem Arbeitgeber, so die Gewerkschaft. Dennoch ist das Beharren einer Partei auf einer bestimmten Vertragslaufzeit nicht unbedingt eine unfaire Arbeitspraxis. Die NLRB und die Gerichte, die ihre Anordnungen überprüfen und durchsetzen, sind nicht bereit, ihr Urteil durch das der Parteien zu ersetzen, und werden den Inhalt von Tarifverträgen nicht beurteilen (NLRB/American National Insurance Co., 343 U.S. 395, 72 S.

Ct. 824, 96 L. Ed. 1027 [1952]). Darüber hinaus ist der Einsatz von “wirtschaftlichen Waffen” wie Drucktaktik, Picketing und Streiks, um Verhandlungskonzessionen zu erzwingen, nicht unbedingt schlechtgläubige Verhandlungen (NLRB v. Insurance Agents` International Union, 361 U.S. 477, 80 S. Ct.

419, 4 L. Ed. 2d 454 [1960]). “Kollektivverhandlungen sind der formale Verhandlungsprozess zwischen einem Arbeitgeber und einer Gruppe von Arbeitnehmern…” Antwort: Tarifverhandlungen können auf Unternehmensebene, auf sektoraler oder branchenbildender Ebene sowie auf nationaler oder zentraler Ebene stattfinden. Es liegt an den Parteien selbst zu entscheiden, auf welcher Ebene sie verhandeln wollen. Nach Ansicht des Ausschusses für Vereinigungsfreiheit der IAO ist die Festlegung der Verhandlungsebene im Wesentlichen Sache der Parteien. Nur jeder dritte OECD-Beschäftigte hat Löhne, die durch Tarifverhandlungen vereinbart wurden. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit ihren 36 Mitgliedern hat sich zu einem ausgesprochenen Befürworter von Tarifverhandlungen entwickelt, um sicherzustellen, dass die sinkende Arbeitslosigkeit auch zu höheren Löhnen führt. [17] Die Konsultation sollte nicht als Ersatz für Tarifverhandlungen betrachtet werden.

Antwort: In der dreiseitigen Grundsatzerklärung der IAO über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik (“MNE-Erklärung”) heißt es, dass Unternehmen “zur Verwirklichung der 1998 verabschiedeten IAO-Erklärung der Grundprinzipien und Rechte am Arbeitsplatz (FPRW) und ihrer Folgemaßnahmen beitragen sollten.” [1] Das FPRW befasst sich mit der Bedeutung der Achtung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen sowie der anderen “Kernarbeitsnormen” in Bezug auf Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Nichtdiskriminierung. Die Unternehmen sollten “auch Verpflichtungen einhalten, die sie im Einklang mit dem nationalen Recht und den eingegangenen internationalen Verpflichtungen frei eingegangen sind”. [2] Die Förderung der Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen in der Lieferkette kann ein wirksames Mittel sein, um zur Verwirklichung der Erklärung von 1998 beizutragen.